Von Carolin Gaiser und Felix Schmidt
München, den 19.02.2025
Der Inner Circle
Impulsgeber und Organisator der Tribe Starter Stadtgemeinschaft
Die Tribe Starter Stadtgemeinschaft ist mehr als nur eine Gruppe von Menschen – sie ist ein lebendiger Organismus, der durch gegenseitiges Engagement, Vertrauen und Kreativität entsteht. Im Zentrum dieser dynamischen Stadtgemeinschaft steht der Inner Circle, eine besonders initiative Gruppe, die als Motor und Impulsgeber für zahlreiche Serienevents fungiert. Zu diesen Veranstaltungen zählen offene Workshopwochenenden und Encountertage, bei denen nicht nur Begegnungen und Erlebnisse geschaffen werden, sondern auch die Grundlage für die Entfaltung der Gemeinschaft gelegt wird.
Die zentrale Aufgabe des Inner Circle ist es, den organisatorischen Rahmen für Serienevents zu gestalten und aktiv zu koordinieren. Als Impulsgeber sammelt der Inner Circle kreative Ideen, entwickelt innovative Konzepte und setzt diese in konkrete Veranstaltungsformate um. Er besteht aus verschiedenen Core-Teams, die jeweils mit ihrer eigenen „DNA“ zur Planung und Durchführung beitragen. Die einzelnen Mitglieder übernehmen unterschiedliche Aufgaben – von der Moderation über die Organisation bis hin zur Betreuung technischer und logistischer Belange. Durch deren Zusammenarbeit wird sichergestellt, dass jedes Event nicht nur reibungslos abläuft, sondern auch einen hohen Erlebniswert bietet, der die Teilnehmer in eine Persönlichkeitsentwicklung bringt und miteinander verbindet.
Ein wesentliches Merkmal der Arbeit des Inner Circle ist seine Fähigkeit, kontinuierlich Impulse für neue Projekte zu liefern. Er ist quasi das kreative Herz der Gemeinschaft, das Impulse setzt und die Entfaltung vorantreibt. Dies gelingt durch regelmäßige Encountersessions, in denen sich die Mitglieder spüren und verbindenm, aber auch Erfolge und Herausforderungen offen besprochen werden. Aus diesen Gesprächen entstehen neue Ideen, die dann in die Planung zukünftiger Veranstaltungen einfließen. Die ständige Weiterentwicklung und Anpassung der Konzepte tragen dazu bei, dass die Gemeinschaft lebendig bleibt und immer wieder neue Akzente setzt.
Doch nicht jedes Mitglied der Tribe Starter Gemeinschaft gehört automatisch zum Inner Circle. Die Aufnahme in diesen Kreis ist an Voraussetzungen geknüpft. Zunächst einmal spielt das Vertrauen eine entscheidende Rolle: Die Aufnahme in den Inner Circle erfordert das Vertrauen mehrerer bereits bestehender Mitglieder. Dieses Vertrauen basiert nicht nur auf persönlichen Beziehungen, sondern auch auf der gezeigten initiativen Unterstützung während der Serienevents und dem aktiven mit tragen der gemeinsamen Encounterkltur.
Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Zugehörigkeit zu einer Encountergruppe. Encountergruppen sind unabhängige, kleinere, oft fast geschlossene Kreise innerhalb der Stadtgemeinschaft, in denen intensive, persönliche Begegnungen und ein reger emotionaler Austausch stattfinden. Diese Gruppen bilden das Fundament der Tribe Starter Kultur, denn sie ermöglichen es den Mitgliedern, in einem geschützten Rahmen tiefere Beziehungen aufzubauen und gemeinsam an der Entfaltung der Gemeinschaft zu arbeiten. Die aktive Teilnahme an einer Encountergruppe zeigt, dass ein Mitglied das Bedürfnis hat, sich mit anderen auf einer persönlichen Ebene zu verbinden. Diese Bereitschaft ist eine wichtige Voraussetzung für die Mitgliedschaft im Inner Circle. Rein organisatorische Verhältnisse, wie in der Wirtschaft, reichen hier nicht aus.
Neben dem Engagement in Encountergruppen spielt auch die Zugehörigkeit zu einem Serienevent-Hauptorga-Team, einem Core-Team eine wesentliche Rolle. Die Core-Teams tragen die Verantwortung für die Durchführung der Serienevents und sorgen dafür, dass alle organisatorischen Abläufe reibungsarm funktionieren. Sie stehen an der Spitze der Veranstaltungsplanung und haben einen direkten Einfluss darauf, wie ein Event organisiert und erlebt wird. Ihr Engagement machen sie zu unverzichtbaren Akteuren im gemeinschaftsbildenden Gesamtprozess.
Die Kombination aus dem persönlichen Vertrauen, der aktiven Teilnahme an Encountergruppen und dem Engagement in einem Core-Team bildet somit die Basis für die Aufnahme in den Inner Circle. Diese Kriterien stellen sicher, dass nur jene Mitglieder in diesen exklusiven Kreis aufgenommen werden, die sowohl inhaltlich als auch organisatorisch einen wertvollen Beitrag leisten. Der Inner Circle fungiert damit als eine Art Orientierungshilfe für die Gesamtgemeinschaft, die sichtbar macht, was es braucht damit die Gemeinschaft nachhaltig lebensfähig und vital bleiben kann.
Darüber hinaus ermöglicht der Inner Circle seinen Mitgliedern auch eine kontinuierliche persönliche Weiterentwicklung. Die intensive Zusammenarbeit und der ständige Austausch im Kreis fördern nicht nur das individuelle Wachstum, sondern tragen auch maßgeblich zur Weiterentwicklung der Gemeinschaft bei. Jedes Serienevent, das unter der Federführung des Inner Circle realisiert wird, bietet den Teilnehmern die Chance, neue Erfahrungen zu sammeln, sich auszuprobieren und über sich hinauszuwachsen. So wird der Inner Circle zu einem zentralen Element, das sowohl die Qualität der Veranstaltungen als auch die Weiterentwicklung der Tribe Starter Gemeinschaft nachhaltig prägt.
Zusammengefasst verkörpert der Inner Circle die Ideale der Tribe Starter Stadtgemeinschaft: Vertrauen, Engagement, Kreativität und Selbstorganisation. Er ist der Impulsgeber, der neue Wege aufzeigt und dafür sorgt, dass aus innovativen Ideen lebendige Veranstaltungen entstehen, die das Fundament für eine nachhaltige Gemeinschaft bilden. Durch klare Voraussetzungen – das Vertrauen der Mitglieder, die aktive Teilnahme in Encountergruppen und die Mitwirkung in Core-Teams – wird sichergestellt, dass der Inner Circle aus engagierten und identifizierten Akteuren besteht, die den gemeinsamen Weg mitgestalten und weiterentwickeln.
In einer Welt, in der wahre Gemeinschaft auf Zusammenarbeit und gegenseitigem Vertrauen basiert, setzt der Inner Circle ein Zeichen. Er zeigt, dass es möglich ist, durch gemeinsame Anstrengungen und das Teilen von Verantwortung nicht nur gemeinschaftsbildende Veranstaltungen, sondern auch eine lebendige, selbstorganisierte Stadtgemeinschaft zu schaffen. Indem der Inner Circle Impulse für neue Serienevents liefert und als koordinierendes Element fungiert, bleibt die Tribe Starter Gemeinschaft stets entfaltungs-und zukunftsorientiert. Diese dynamische Struktur bildet die Grundlage für ein gemeinsames Erleben und fördert den Zusammenhalt – ein wesentlicher Faktor für den langfristigen Erfolg der Bewegung.
Core Teams im Inner Circle
Im Inner Circle kommen zahlreiche Core Teams zusammen, die jeweils ein eigenes Serienevent organisieren – jedes mit seiner eigenen DNA. Diese DNA beschreibt nicht nur organisatorische Abläufe, sondern auch die kreative und kommunikative Identität des jeweiligen Teams. Jedes Core Team arbeitet autonom, orientiert sich aber gleichzeitig an den übergeordneten Prinzipien der Tribe Starter Gemeinschaft. Der gemeinsam verbindende Faktor der Core-Teams ist die Vitalität der unterschiednlichen DNAs. Denn nur was langfristig lebensfähig ist, kann fortbestehen. Nicht alles was sich Menschen ausdenken hat in der komplexen Realität von gruppendynamischen Welten Bestand.
Die einzelnen Core Teams sind wie kleine Zellen, die in einem größeren Organismus miteinander vernetzt sind. Jedes Team entwickelt oder entlehnt dabei sein eigenes Konzept für ein Serienevent – sei es ein Workshopwochenende, ein Encountertag, oder auch auf Tanz, Berührung oder Gesang basierende Begegnungsformate. Dabei fließen die individuellen Fertigkeiten und die Persönlichkeit der Teammitglieder in die Gestaltung der Veranstaltung ein. Die spezifische DNA eines Core Teams manifestiert sich beispielsweise in der Art der Rahmenmoderation, der Themenwahl und der Inszenierung des Events. So entsteht bei jedem Serienevent ein einzigartiger Erlebniswert, der den Teilnehmern nicht nur inhaltliche, sondern auch emotionale Impulse bietet.
Die Stärke des Inner Circle liegt in der Vielfalt seiner Core Teams. Obwohl jedes Team eigenständig agiert, greifen ihre Aktivitäten ineinander und sorgen so für ein kohärentes Gesamterlebnis. Die Synergie der einzelnen Teams fördert zudem den Austausch von Ideen und bewährten Praktiken. Dies führt zu kontinuierlicher Weiterentwicklung und Innovation in der Organisation der Serienevents. Wer in einem Core Team aktiv ist, bringt sich nicht nur persönlich ein, sondern trägt auch zur kollektiven DNA der gesamten Gemeinschaft bei. Die Core-Teams haben untereinander kein Konkurrenzverhältnis, obwohl sie um einen gemeinsamen Pool von Teilnehmern werben.
Jedes Core Team wird von Mitgliedern getragen, die nicht nur organisatorische Verantwortung übernehmen, sondern auch den Mut haben, neue Wege zu gehen. Diese kollektive Kreativität und der respektvolle Umgang miteinander machen den Inner Circle zu einem pulsierenden Netzwerk. Die Vielfalt der Core Teams spiegelt somit die Dynamik und Innovationskraft der Tribe Starter Gemeinschaft wider – ein System, in dem jede Zelle mit ihrer eigenen DNA das große Ganze lebendig und stetig in Bewegung hält.
Zellteilung – der lebendige Prozess des Wachstums
Zellteilung ist ein zentraler Mechanismus in der Tribe Starter Gemeinschaft, der sowohl in der Workshopwochenendenserie als auch in der Encountertagserie sichtbar wird. Beide sozialen Organismen beruhen auf dem Prinzip der Selbstorganisation und der kontinuierlichen Erneuerung, wobei Core-Teams mit jeweils eigener DNA Impulse geben, die den sozialen Prozess in Gang setzen und weiterentwickeln.
Bei der Workshopwochenendenserie bildet jedes Core-Team eine eigene Einheit, deren DNA nicht nur organisatorische Abläufe, sondern auch kreative und kommunikative Eigenschaften definiert. Sobald ein Workshopwochenende stattfindet, spürt man, wie aus der anfänglichen Energie der Gruppe ein lebendiger Organismus entsteht. Durch intensive Zusammenarbeit und das Engagement der Beteiligten entwickelt sich innerhalb des Events eine Art halbdurchlässige Zellwand. Diese „Zellwand“ trennt das Innere, in dem die sozialen Rollen, Dynamiken und Werte klar ausgeprägt werden, von äußeren, chaotischen Einflüssen, die den Prozess stören könnten. Dabei bleibt die Zellwand gleichzeitig durchlässig für positive Impulse: Sie lässt neue Ideen und Energie von außen zu, ohne den inneren Zusammenhalt zu gefährden. So entsteht eine Zelle, ein stabiler, vitaler Innenraum, der den Fortbestand und die Weiterentwicklung des Events sicherstellt.
Die Encountertagserie folgt einem ähnlichen Prinzip. Auch hier arbeiten verschiedene Core-Teams, die jeweils ihre eigene DNA besitzen und den spezifischen Charakter des Encountertages prägen. Während eines Encountertages treffen sich Menschen in intensiven Begegnungen, die nicht nur der persönlichen Entwicklung dienen, sondern auch den sozialen Zusammenhalt stärken. Die entstehende halbdurchlässige Zellwand sorgt dafür, dass das, was innerhalb des Encountertages passiert, geschützt und klar strukturiert bleibt. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass neue Teilnehmer zugang finden und dass so frische, belebende Impulse von außen aufgenommen werden können – ein entscheidender Faktor, um die Dynamik und Vitalität des sozialen Prozesses langfristig zu erhalten.
Beide Prozesse – in der Workshopwochenendenserie und in der Encountertagserie – zeigen, wie essenziell die Rolle der Core-Teams ist. Sie sind die Akteure, die mit ihrer individuellen DNA den Rahmen für die gesamte Veranstaltung gestalten und somit die Grundlage für die Zellteilung legen. In diesem dynamischen Prozess wird die ursprüngliche Gruppe quasi „teilbar“, um neuen Raum für Wachstum zu schaffen. So wie in der Biologie eine Zelle sich teilt, wenn sie zu groß wird, teilt sich auch der soziale Organismus, wenn genügend Energie und Engagement vorhanden sind, um eine neue, eigenständige Einheit zu gründen. Manchmal passt auch die Metapher einer Geburt anstatt Zellteigung besser, wenn die Integrität der Ursprungszelle kaum erschüttert wird und eher ein neuer, paralleler Organismus entsteht der eine Zeit lang Unterstützung von der Mutterzelle erhält.
Diese Teilungsprozesse sind entscheidend für die Vitalität der gesamten Tribe Starter Gemeinschaft. Sie ermöglichen es, dass erfolgreiche Konzepte reproduziert und weiterentwickelt werden, dass innere Konflikte balancierbar werden, während gleichzeitig Raum für Innovation und persönliche Entfaltung entsteht. Die halbdurchlässige Zellwand, die dabei entsteht, ist nicht als starre Barriere zu verstehen, sondern als dynamische Grenze, die das Innere schützt und gleichzeitig den Austausch mit der Außenwelt fördert. So können beide sozialen Organismen – die Workshopwochenendenserie und die Encountertagserie – stetig wachsen, sich an neue Herausforderungen anpassen und ihre Lebenskraft bewahren und diversifizieren.
Zusammengefasst symbolisiert die Zellteilung in diesen sozialen Organismen nicht nur das Wachstum, sondern auch die kontinuierliche Anpassung und Erneuerung der Tribe Starter Gemeinschaft. Auf der einen Seite werden immerzu neue Mitglieder integriert die igre Unterschiedlichkeit mitbringen und die sich langfristig in verschiednen Zellen organisiert wird, die soziale Harmonie ermöglicht und keine Einigung oder Normierung erzwingt. Die engagierten Core-Teams, die jeweils mit ihrer eigenen DNA agieren, sorgen dafür, dass der soziale Prozess vital bleibt und immer wieder neue, inspirierende Impulse in die Gemeinschaft getragen werden.
Vitalität – Der Puls des sozialen Organismus
Die Vitalität eines sozialen Organismus bestimmt die Lebensfähigkeit und damit Qualität seiner DNA. In der Tribe Starter Gemeinschaft bildet die DNA den Kern, der nicht nur den Ablauf von Serienevents und Encountertagen steuert, sondern auch maßgeblich den Grad an Lebendigkeit und Reproduktivität beeinflusst. Dabei kommt es darauf an, wie „vital“ die DNA ist, das heißt, wie realitätsangepasst sie tatsächlich Prozessstabilität und Reproduktion sicherstellt, indem sie auf Erleben, Entfaltung und Verbindung der Teilnehmer des Prozesses hinwirkt.
Eine besonders vitale DNA zeichnet sich dadurch aus, dass sie den Teilnehmern ein intensives und unvergessliches Erlebnis vermittelt. Wenn die DNA eines sozialen Organismus mit einer klaren, authentischen Identität aufwartet, gleich einer etablierten Art im Tierreich, erleben die Teilnehmer die Veranstaltungen nicht nur als bloße Zusammenkünfte, sondern als kraftvolle Impulse, die ihr eigenes Wirken und ihre persönliche Entwicklung beflügeln. Diese Erlebnisse schaffen einen emotionalen und energetischen Antrieb, der weit über den einzelnen Moment hinauswirkt. Teilnehmer nehmen dabei nicht nur das Event als Ganzes wahr, sondern auch die feinen, persönlichen Nuancen, die sie in ihrer eigenen Entwicklung unterstützen. So fördert eine vitale DNA nicht nur den unmittelbaren Erlebniswert, sondern wirkt langfristig auf die Persönlichkeitsentwicklung jedes Einzelnen und die Verbindung der Teilnehmer untereinander. So entsteht Gemeinschaft.
Gleichzeitig ist Vitalität eng mit der Fähigkeit zur Reproduktion verbunden. Je lebendiger die DNA eines sozialen Organismus, je höher die Integrationskraft des sozialen Organismus ist, desto schneller und effektiver findet eine Zellteilung statt – sprich: neue Gruppen und Initiativen entstehen. Eine hohe Zellteilungsgeschwindigkeit ist ein klarer Indikator für die dynamische Kraft der Gemeinschaft. Wenn neue Teilnehmer schnell integriert und in bestehende Strukturen eingebunden werden, fördert das die Zellteilung. Dieser Prozess stärkt nicht nur den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe, sondern eröffnet auch immer wieder Raum für Innovation und Erneuerung.
Ein weiterer zentraler Aspekt der Vitalität liegt in der wechselseitigen Verbindung der Mitglieder. Eine lebendige DNA fördert das gegenseitige Kennenlernen und den intensiven Austausch. Hierbei entstehen Synergien, die es ermöglichen, persönliche Erfahrungen und Erkenntnisse in die Gestaltung der Gemeinschaft einzubringen. Indem die DNA die Rahmenbedingungen für tiefgehende Begegnungen schafft, wird auch die gegenseitige Unterstützung und das Vertrauen unter den Teilnehmern gestärkt. Das Resultat ist eine Gemeinschaft, in der jedes Mitglied nicht nur als isolierter Akteur, sondern als Teil eines lebendigen Ganzen agiert. Die daraus entstehende Dynamik wirkt sich nachhaltig auf den sozialen Organismus aus und trägt maßgeblich zur langfristigen Stabilität bei.
Wenn darüber hinaus die Integrationskraft neuer Teilnehmer hoch ist, wird die Vitalität des Organismus zusätzlich beflügelt. Neue Mitglieder bringen frische Impulse, unterschiedliche Perspektiven und oft auch neue Talente mit, die das bestehende System bereichern. Eine hohe Vitalität zeigt sich also nicht nur in der Intensität der Erlebnisse, sondern auch in der Fähigkeit, kontinuierlich neues Leben in die Gemeinschaft zu integrieren. So entsteht ein stetiger Kreislauf, in dem die DNA immer wieder neu interpretiert, variiert und angepasst wird, um den wechselnden Ansprüchen und dem sich verändernden Umfeld gerecht zu werden.
Zusammengefasst lässt sich sagen: Die Vitalität der Tribe Starter Gemeinschaft wird maßgeblich von der Qualität ihrer DNA bestimmt. Eine vitale DNA sorgt für ein intensives Erlebnis, fördert die persönliche Entwicklung und schafft optimale Voraussetzungen für die Reproduktion des sozialen Organismus. Sie bildet den Motor, der durch hohe Zellteilungsgeschwindigkeit und starke Integrationskraft kontinuierlich neuen Schwung in die Gemeinschaft bringt und so langfristig den Erfolg und die Lebendigkeit der gesamten Bewegung sichert.
Beziehung und Prozess – Synergien zwischen geschlossenen Encountergruppen und offenen Workshopwochenenden
In der Tribe Starter Gemeinschaft entfaltet sich ein faszinierendes Spannungsfeld zwischen zwei Arten von sozialen Organismen. Auf der einen Seite stehen die relativ geschlossenen Encountergruppen, die stark beziehungsgetrieben sind. In diesen Gruppen steht das persönliche Miteinander im Mittelpunkt: Die Teilnehmer bauen über jahre hinweg Vertrauen auf, lernen sich intensiv kennen und modulieren gemeinsam eine eigene, lebendige DNA. Diese DNA wird im Laufe der Zeit langsam und behutsam angepasst und weiterentwickelt, da hier vor allem Beziehungen und tiefe Verbindungen im Fokus stehen. Jeder bringt seine individuellen Bedürfnisse und Erfahrungen ein, und das Miteinander wird zu einem kollektiven Lernprozess, der von einem gemeinsamen Gefühl der Zugehörigkeit und Vertrautheit geprägt ist.
Im Gegensatz dazu gibt es die offenen Workshopwochenenden, die vor allem prozessgetrieben organisiert werden. Hier liegt der Schwerpunkt auf der Umsetzung von klar strukturierten Veranstaltungsabläufen, die in der Regel von einem festen Core-Team gestaltet und geleitet werden. Während in den Encountergruppen jede Stimme zählt, übernimmt im Workshop-Format das Core-Team die Hauptverantwortung. Dieses Team entwickelt die DNA des Events, indem es Prozesse definiert, Abläufe optimiert und so für einen hohen Erlebniswert sorgt. Hierzu nutzt es das Feedback der Eventteilnehmer. Die offenen Veranstaltungen bieten damit vor allem neuen Teilnehmern die Möglichkeit, schnell und unkompliziert in die Gemeinschaft einzutauchen, ohne gleich tief in langfristige Beziehungsprozesse und Abhängigkeiten eingebunden zu sein.
Das Spannungsfeld zwischen diesen beiden Formen ist zugleich eine Chance und ein Motor der Weiterentwicklung. Einerseits ermöglicht der beziehungsgetriebene Ansatz der Encountergruppen, dass sich ein tiefes, vertrauensvolles Fundament bildet. Diese Verbindungen tragen dazu bei, dass die Mitglieder langfristig an der Gemeinschaft festhalten und bereit sind, sich immer wieder aktiv einzubringen. Andererseits fördern die prozessgetriebenen Workshopwochenenden die Integration von Neuen und den Aufbau von Vielfalt. Hier treffen verschiedene Menschen aufeinander, die sich in einem strukturierten Rahmen ausprobieren und weiterentwickeln können. Durch die klaren Prozesse und den gezielten Input des Core-Teams entsteht ein dynamischer Raum, in dem frische Ideen und neue Impulse Eingang finden.
Das Ich-Wir-Pendel beschreibt dabei die Balance, die innerhalb dieses Spektrums erreicht werden kann. Auf der einen Seite steht das „Ich“, das Bedürfnis des Individuums, das die individuelle Entwicklung und die persönliche Entfaltung symbolisiert, wie sie in den offenen Workshopwochenenden erlebt wird. Auf der anderen Seite symbolisiert das „Wir“ das Bedürfniss der Gruppe, die kollektive Dynamik und den gemeinschaftlichen Prozess, der vor allem in den geschlossenen, beziehungsorientierten Encountergruppen zur Geltung kommt. Diese beiden Pole wirken nicht gegeneinander, sondern bedingen sich gegenseitig und greifen ineinander. Während die intensiven Beziehungen in den Encountergruppen den Mitgliedern Halt und Identifikation geben, sorgen die offenen Prozesse der Workshops dafür, dass ständig neue Impulse in die Gemeinschaft einfließen und erzeugen ein Feld von Möglichkeiten, ohne die sich die Encountergruppen nicht finden könnten.
Die daraus entstehende Synergie führt zu einer enormen Wertentwicklung für alle Teilnehmenden. Indem beide Ansätze – das langsame, beziehungsbasierte Weiterentwickeln und die schnelle, prozessbasierte Integration von Neuen – nebeneinander existieren, entsteht ein flexibles System. Dieses System ist in der Lage, sowohl tiefgreifende, nachhaltige Verbindungen als auch vielfältige, kreative Entfaltung zu ermöglichen. So wird die Tribe Starter Gemeinschaft zu einem lebendigen Organismus, in dem das Zusammenspiel von Beziehung und Prozess zu stetiger Entfaltung des Beziehungsfgeflechts und zu einem anhaltend hohen Erlebniswert der Teilnehmer und zu nachhaltiger Persönlichkeitsentwicklung führt.
Vitalität, dieser Prozess stellt ein neues Paradigma in der Geschichte der Gemeinschaft, Gesellschaft und der sozialen Selbstorganisation dar. Es ist eine erfolgreiche Antwort, auf die Herausforderungen des Lebens in moderner Leistungsgesellschaft, auf Anonymität in Großstädten, auf den Druck des Kapitalismus auf die Menschlichkeit, auf den Wegfall der Kirche, der Großfamilie und den Siegeszug des Smartphones als perfekte Ablenkung gegen die Einsamkeit im materiellen Wohlstand. Eine lebendige auf vitalitätsprinzipien beruhende Gemeinschaft ist die Antwoert auf das was der Mensch so dringen braucht und fast verlohren hat. Das Gefühl von echter Zugehörigkeit in einer weit individualisierten Lebenswelt.